Kurzbericht zur Gemeindevertretung am 29. September 2017

Das Wichtigste zuerst: Es wird weiterhin eine/n Umweltberater/in in der Gemeindeverwaltung geben. Dank unserer Initiative und der Unterstützung von CDU und FW wurde unser Antrag angenommen, dass die Stelle schnellstmöglich wiederbesetzt werden soll. Wir sind darüber sehr froh und hoffen nun, dass der Gemeindevorstand im Stellenbesetzungsverfahren ein erfolgreiches Händchen haben wird.

Den vorhabenbezogenen Bebauungsplänen in der Niersteiner Straße und in der Friedhofstraße wurden zugestimmt, ebenso den Satzungen (Feuerwehrgebühren und Sondernutzung).

Unsere Anträge zum Riedweg und für ein offenes WLAN (siehe unten) wurden in die Ausschüsse verwiesen, ebenso die FW-Anträge für ein Notstromkonzept und zum Ortskern Astheim.

Auf Initiative der FW soll nun das bereits seit langem beschlossene Personalkonzept mit sehr geringem finanziellen Aufwand erstellt werden. Insbesondere auf dieses Ergebnis sind wir sehr gespannt.

Abgelehnt wurde der FDP-Antrag, der eine Gebührenerhebung durch den Bauhof vorsieht.

Personalia: Heike Staengle ist auf eigenen Wunsch nicht mehr Mitglied im Stiftungsrat der Lucy-Weinert-Stiftung, die Wahl eines neuen Mitglieds steht aus. Durch den Wegzug von Rainer Hofmann war im Ortsgericht Trebur I ein Posten vakant, hierfür wurde Sabine Kaus-Schmidt gewählt. Besten Dank an dieser Stelle an die bisherigen Ehrenämtler für die geleistete Arbeit.

Sanierung Riedweg

Offenes WLAN

Verdichtung, Wachstum und Landesentwicklungsplan

Vielen Beteiligten stehen die Euro-Zeichen in den Augen, wenn es um Verdichtung, Wachstum und neue Flächen geht. Was oft nicht bedacht oder weggewischt wird, sind die Folgen: Trebur braucht auch mehr Infrastruktur, mehr Verwaltung, mehr Ausgaben. Andernfalls müssten große Staedte wie Frankfurt ja immens reich sein, wenn die einfache Logik „Mehr Einwohner = Mehr Geld“ funktionieren würde. Viel schlimmer noch als die höheren Kosten: Trebur verliert seine Persönlichkeit.  „Es ist uns immens wichtig, die Persönlichkeit des Ortes und seiner Natur drumherum zu erhalten. Die Treburer sollen hier weiterhin gern leben wollen“, sagt Frakttionsvorsitzende Sonja Mars.

Die GLT begrüßt aus den genannten Gründen den offenen Brief des NABU Trebur. Bereits bei der Diskussion um die Stellungnahme zum Landesentwicklungsplan wurde auf Initiative der GLT eine breite Bürgerbeteiligung in das Pflichtenheft des Gemeindevorstands aufgenommen. Daher unterstützen wir die Initiative des NABU und wünschen uns, dass die Beteiligung der Öffentlich nun zeitnah und breit stattfinden kann.