GLT begrüßt „Runden Tisch Feuerwehr“

Seit knapp zehn Jahren herrscht Stillstand in der Diskussion um den Umbau des Treburer Feuerwehrgerätehauses. Damals hatten die Gemeindevertreter erstmals die notwendigen Reparaturen und Erweiterungen des Gerätehauses in Trebur festgestellt und diskutiert. Zu den Mängeln zählten unter anderem ein Besprechungsraum, in den es rein regnete. Außerdem fehlten separate Umkleiden und Duschen für die weiblichen Einsatzkräfte, sowie ein Raum für die Jugendabteilung. „Seither geht es nicht vorwärts. Es werden immer wieder kleine Reparaturen durchgeführt. Das ist alles Flickschusterei. Der Blick fürs große Ganze fehlt“, stellt Andreas Swirschuk, Fraktionsvorsitzender der Grünen Liste Trebur (GLT) fest. Und das sei nur ein Beispiel von diversen Dingen, die gerade schief laufen.

„Wir können den Unmut der Wehren verstehen“, sagt er weiter und bezieht sich auf den offenen Brief, den die vier Ortsteilwehren vor einigen Wochen an die Gemeindevertretung gerichtet hatten. Von der GLT stammt der Vorschlag den Erweiterungsbau auf dem Gelände der Treburer Wehr zu realisieren. Dieser Antrag sei allerdings im Haushaltsjahr 2014 den Einsparungen zum Opfer gefallen und in den aktuellen Haushalts Beratungen von den anderen Fraktionen in die Haushaltsjahre 2017/18 hinausgeschoben worden.

Die GLT begrüße die Einrichtung eines runden Tisches mit allen Beteiligten. Sie selbst hatte den Wehren schon vor einiger Zeit Gesprächsbereitschaft signalisiert. Bürgermeister Carsten Sittmann lädt nun am 11. September zum Runden Tisch ein. Einen gleichlautenden Antrag hatte die GLT diese Woche auch bereits beim Gemeindevertretervorsteher eingereicht. Ziel sei es, gemeinsam einen Weg zur Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit zu finden und die Einsatzfähigkeit der Wehren sicherzustellen. „Uns ist wichtig, dass die Wehren einsatzfähig sind und bleiben. Deshalb stellen wir nicht die Standortfrage, sondern die Frage nach der Einsatzfähigkeit. Wie das Ganze organisatorisch umgesetzt wird, hängt nicht von den Standorten ab“, führt Swirschuk aus. Für die GLT sei die Feuerwehr keineswegs ein reiner Kostenfaktor. „Uns ist sehr wohl bewusst, wie sehr sich die Feuerwehrleute ehrenamtlich engagieren und wir sind für jede einzelne Stunde dankbar“, fügt Barbara Fuchs, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GLT, hinzu. sfr

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